Heiße Tipps fürs Entspannungsbad

Wenn es draußen grau und ungemütlich ist, einen der Alltag so richtig geschafft hat oder man sich einfach nur etwas Gutes gönnen möchte, ist ein wohltuendes Entspannungsbad genau das Richtige. Wenn Sie im Badezimmer noch ein paar Kerzen anzünden, die CD mit ihren Lieblingssongs einlegen und einen vorgewärmten Bademantel zurechtlegen, in den Sie sich anschließend einkuscheln können, heißt es nur noch: abtauchen und genießen.

Was ist besser: Öl- oder Schaumbad?

Es klingt zwar nicht logisch, aber es stimmt: Schon allein der Kontakt mit Wasser entzieht der Haut Feuchtigkeit und trocknet sie aus. Noch stärker ist die Wirkung mit schäumenden Badezusätzen. Sie enthalten häufig Tenside, die das natürliche Fett der Haut lösen, die obersten Hornschichten aufweichen und den dünnen Säureschutzmantel zerstören können, so dass die in der Haut gespeicherte Feuchtigkeit nach außen dringen kann. Dabei gilt: Je wärmer das Wasser, desto schneller läuft dieser Austrocknungs-Prozess ab. Gesunde Haut regeneriert sich zwar von selbst, so dass die Schutzfunktion nach ein bis zwei Stunden wieder aufgebaut ist.

Empfindliche, trockene und  sehr trockene Haut braucht dafür jedoch sehr viel länger und freut sich daher über ein Badeöl als Zusatz für das Entspannungsbad. So unterstützt das Ölbad von Preval (erhältlich in Apotheken) die natürliche Schutzfunktion der Haut und bewahrt sie vor übermäßigen Feuchtigkeitsverlusten. Gleichzeitig pflegt und beruhigt das rückfettende Emulsionsbad die trockene und empfindliche Haut mit linolsäurehaltigem Traubenkernöl, so dass auch Juckreiz und Spannungsgefühle zurückgehen und sich selbst strapazierte Haut wieder weich und geschmeidig anfühlt.

Tipp: Nach dem Bad sollten Sie die Haut mit einem Handtuch nur sanft abtupfen, damit der zarte Ölfilm auf der Haut verbleibt und ein langanhaltendes, angenehmes Hautgefühl hinterlässt.

Kleines Bade-Einmaleins

Nach dem Entspannungsbad eincremen nicht vergessen

Außer nach einem Ölbad, sollte die Haut anschließend gut eingecremt werden. Fotos: Klaus Thumser/ fotolia- Ihar Ulashchyk

Doch ob nun mit Schaum- oder Ölbad, für das optimale Badeerlebnis haben wir folgende Tipps zusammengestellt:

  • Die ideale Badezeit für ein Entspannungsbad liegt zwischen zehn und 20 Minuten.
  • Während kurze und kühlere Bäder bis 35 Grad erfrischen, machen Wassertemperaturen über 37 Grad schläfrig. Die optimale Temperatur für ein Entspannungsbad liegt zwischen 36 und 37 Grad.
  • Die richtige Atmosphäre mit Kerzenlicht und leiser Musik trägt maßgeblich zur Entspannung bei.
  • Spülen Sie die Beine nach dem Baden kalt ab – das stärkt das Immunsystem und den Kreislauf.
  • Cremen Sie sich nach dem Abtrocknen gründlich ein (außer nach einem Ölbad) und relaxen Sie eine halbe Stunde wenn’s möglich ist.

Wann sollte man vorsichtig sein?

So angenehm die wohlige Wärme des Wassers auch ist, in manchen Situationen ist Vorsicht geboten:

  • Bei Infekten können Erkältungsbäder helfen, die Symptome zu lindern. Steigen Sie aber keinesfalls mit Fieber in die Wanne. Das könnte den Kreislauf zu sehr belasten.
  • Wenn Sie unter Krampfadern oder Venenerkrankungen leiden, sollten Sie nur kurz und nicht zu heiß baden. Durch das warme Wasser können sich die Gefäße weiten, das Blut wird nicht mehr entsprechend zurück zum Herzen gepumpt, so dass es nicht ausreichend versorgt wird.
  • Bei Kreislaufproblemen oder zu hohem Blutdruck wird eine Wassertemperatur von maximal 36 Grad empfohlen.
  • Gegen Ende einer Schwangerschaft kann ein zu heißes Vollbad vorzeitige Wehen auslösen.